Funktionsweise:
Vom Druckauftrag zur fertigen Maskierung
Ein zentraler Vorteil der Technologie liegt in ihrer nahtlosen Integration in bestehende Arbeitsabläufe. Der Maskierfilm wird vom Flachbettdrucker technisch wie ein Spotkanal behandelt und lässt sich dadurch über gängige RIP-Systeme wie Caldera oder ONYX ansteuern. Eine gesonderte Softwareumgebung oder eine grundlegende Umstellung des Workflows ist dafür nicht erforderlich.
Der Ablauf gliedert sich in mehrere Schritte. Zunächst wird das Motiv digital gedruckt, wobei die zu schützenden Bereiche mit der UV-härtenden Maskierflüssigkeit versehen werden. Diese härtet unter UV-Licht umgehend und formstabil aus, sodass unmittelbar im Anschluss weitergearbeitet werden kann. Im Anschluss kann dann eine Bearbeitung der Oberfläche, etwa durch Bürsten, Strahlen oder ein Ätzbad, erfolgen, wobei die Maske die darunterliegende Fläche zuverlässig schützt. Nach Abschluss der Bearbeitung wird die Maske wieder entfernt. Das geschieht in einem Lösungsbad und dauert in der Regel nur 20 bis 30 Sekunden. Die Maskierflüssigkeit lässt sich anschließend einfach von der bedruckten Oberfläche ablösen. Damit entfällt auch das aufwendige Entfernen von Klebefolien, das bei filigranen Motiven häufig zu Beschädigungen an Kanten oder feinen Linien führt.